Bildschirmfoto 2013-08-20 um 13.59.50KAVAJ ist seit der Gründung am 01.10.2011 Mitglied bei der Organisation 1% for the Planet und spendet somit jedes Jahr 1% des Jahresumsatzes an eine so genannte Non-Profit-Organisation. Warum wir das machen und was es damit konkret auf sich hat, könnt ihr hier noch einmal nachlesen.

Im Jahr 2012 durften wir zum ersten Mal spenden. Unser 1% Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2011/12 belief sich auf genau 3.121,12 EUR. Mit diesem Betrag konnten wir also eine Non-Profit-Organisation unserer Wahl unterstützen. Unsere Geschäftsführer Kai und Jörg klickten sich also durch die lange Liste der zur Auswahl stehenden Non-Profits und entschieden sich schlussendlich unsere erste Spende den Ingenieuren ohne Grenzen zukommen zu lassen.

Ingenieure ohne Grenzen e.V.

„Ingenieure ohne Grenzen ist eine gemeinnützige Hilfsorganisation, die sich mit der Lösung ingenieurtechnischer Aufgaben in Entwicklungsländern befasst. Wir bestehen (…) aus aktiven Ingenieuren verschiedenster Bereiche und Studenten des Ingenieurwesens (…).

Ingenieure ohne Grenzen plant eigene technische Hilfsprojekte und führt diese vor Ort durch, hilft durch Wissenstransferleistungen anderen Hilfsorganisationen und Bedürftigen bei ingenieurspezifischen Fragestellungen und leistet Forschungs- und Aufklärungsarbeit im Bereich nachhaltiger technischer Entwicklungszusammenarbeit.“

Quelle: Ingenieure ohne Grenzen e.V.

Bildschirmfoto 2013-08-28 um 12.35.56Ingenieure ohne Grenzen e.V. führt zahlreiche Hilfsprojekte in Asien, Afrika und Lateinamerika durch. Dabei geht es vor allem um technische Hilfe für „Menschen, für die die Versorgung der infrastrukturellen Grundbedürfnisse durch Not oder Armut nicht vorhanden oder gefährdet ist“. Bereits seit 2003 ist der Ingenieure ohne Grenzen e.V. im Einsatz um Probleme in den Bereichen „Wasser-, Sanitär- und Energieversorgung sowie Brückenbau“ zu beheben und „durch die Sicherung der infrastrukturellen Grundversorgung die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort“ zu verbessern. Dabei betonen sie auf ihrer Website: „Wirksame Unterstützung heißt, dass ein Projekt erst dann erfolgreich abgeschlossen ist, wenn es Menschen vor Ort selbständig weiterführen können – Hilfe zur Selbsthilfe.“ (Quelle: Ingenieure ohne Grenzen e.V.)

KAVAJ hat sich nun entschieden mit der letztjährigen Spende folgendes spannende Projekt finanziell zu unterstützen: Photovoltaikinselsystem als Licht-, Wasser- und Stromversorgung eines Hilfsprojekts in Kambodscha.


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Hilfsprojekt in Kambodscha

Die Regionalgruppe Ingenieure ohne Grenzen e.V. Frankfurt plant gerade die Umsetzung einer Photovoltaikanlage für ein kleines Dorf in Kambodscha.

„Über die letzten 10 Jahre ist durch ehrenamtliche Tätigkeiten und viele private Spenden ein kleines Dorf in der Nähe von Siem Reap entstanden. In diesem haben ca. 50 Frauen, Kinder und Waisenkinder ein neues Zuhause gefunden.“ beschreibt Ingenieure ohne Grenzen e.V. auf der Website. Sogar eine Schule für die Kinder wurde gebaut, die Ackerflächen werden von den Frauen bestellt und die Erträge zum Teil verkauft. Also eine wirklich gute Sache. Das Problem nun ist, dass das Dorf bisher keinen Strom hat. Daher ist Schulbildung nach Sonnenuntergang nicht mehr möglich und das Wasser muss von Hand aus dem Brunnen geholt werden. Um am Abend dennoch Licht zu haben, nutzen die Frauen dort derzeit noch Öllampen zur Abendbeleuchtung. In Anbetracht der Holzhäuser ist dies aber eine gefährliche Lösung, könnten diese doch bei Unachtsamkeit schnell Feuer fangen. Eine Lösung muss daher her. Diese haben die Ingenieure natürlich schnell gefunden. Eine Photovoltaikanlage (Umwandlung von Lichtenergie in elektrische Energie mittels Solarzellen) soll nun Abhilfe schaffen.

Typisches Holzhaus der Region. Bild: Ingenieure ohne Grenzen e.V.

Auf unsere Anfrage hin berichtet uns Antje Bäcker, Ansprechpartnerin der Öffentlichkeitsarbeit zum Projekt, über den aktuellen Stand des Projektes:

„Die Erkundung hat im vergangenen September stattgefunden. Innerhalb von 2 Wochen haben sich zwei Mitglieder der Regionalgruppe Frankfurt von Ingenieure ohne Grenzen e.V. die Bedingungen vor Ort angesehen und untersucht, ob und inwieweit eine Unterstützung erfolgen kann. Zu den von ihnen durchgeführten Aufgaben zählten vor allem die Wasseruntersuchung, das Vermessen des Dorfes, die Erfassung des Ist-Stands, die Bedarfsanalyse im Dorf, die Kontaktaufnahme zu den Händlern und zu anderen Nichtregierungsorganisationen.“

Aktuell sind die Mitglieder der Regionalgruppe dabei verschiedene Systeme zu prüfen um abzuschätzen, welches für die Anforderungen des Dorfes am besten geeignet ist. „Anschließend wird das Ergebnis mit dem Verein vor Ort abgestimmt, der Projektantrag gestellt und bei Zustimmung durch alle Beteiligten das entsprechende System erworben und installiert. (…) Angestrebt wird die Installation (…) zum Ende diesen Jahres bzw. zum Beginn des kommenden Jahres.“ schreibt Frau Bäcker uns in ihrer Mail.

Des weiteren schickt sie uns Bilder als Anschauungsmaterial. Um die Frauen und Kinder zu schützen – in Kambodscha werden Kinder leider immer noch häufig Opfer von Kinderhandel und -prostitution, schreibt uns Frau Bäcker – und damit die Fotos keine Rückschlüsse auf den genauen Ort des Dorfes zulassen, handelt es sich hier allerdings nur um Beispielbilder, die uns aber einen Einblick in die Gegebenheiten der Region geben können.

Schwierige Straßenverhältnisse in der Region. Bild: Ingenieure ohne Grenzen e.V.

Das Ziel des Projektes ist es nun also für das Dorf ein nachhaltiges Energiekonzept zu entwickeln, wie die Organisation auf ihrer Website schreibt, „mit dessen Hilfe man die Schule, die Wohnhäuser und die dringend notwendigen Geräte (Trinkwasserpumpe, Laptop der Schule) versorgen kann um den Kindern eine Schulbildung und den Frauen Bildung nach getaner Arbeit zu ermöglichen“. Durch die Sicherstellung der Stromversorgung können die Frauen auch durch die Anschaffung von Nähmaschinen zum Beispiel neuen Erwerbstätigkeiten nachgehen.

Schwierigkeiten beim Transport. Bild: Ingenieure ohne Grenzen e.V.

Das letztendliche Ziel des Projektes – ein Ziel, dem sich der Ingenieure ohne Grenzen e.V. grundsätzlich verschrieben hat – ist:

Die Lebensqualität im Dorf soll dadurch nachhaltig verbessert werden.“

Wir von KAVAJ freuen uns sehr, dass wir mit unserer Spende von 3.121,12 EUR dieses tolle Projekt unterstützen können und werden es bis zu seiner Fertigstellung mit großem Interesse weiter verfolgen. 

Vielen Dank an Ingenieure ohne Grenzen e.V. für die Umsetzung zahlreicher nachhaltig gedachter Projekte!

Auch die Spende für das Geschäftsjahr 2012/13 ist nun bald wieder fällig. Wir freuen uns schon auf das nächste spannende Projekt, das wir im Rahmen von 1% for the Planet unterstützen können und werden euch natürlich wieder hier berichten.

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